Experiment
Wie kann man mit Röntgenstrahlen ins Innere von Objekten sehen?

Thema: Naturwissenschaften
Schlagworte: Physik und Werkstoffe
Altersgruppe: 7 - 14 Jahre und 14+ Jahre
Zielgruppe: Barrierefrei, Experten, Familien mit Kindern, Gruppen, In English, Jugendliche, Lehrkräfte & Schüler:innen und Studierende

Röntgengeräte in Krankenhäusern und Flughäfen werden verwendet, um in Objekte hineinzuschauen. Wir zeigen Ihnen, welche Geräte dazu verwendet werden und wie diese Geräte dreidimensionale Modelle des Inneren eines Objektes erstellen können. Sie sehen Röntgendiffraktometer und Mikrocomputertomographen.

Durchschnittliche Verweildauer: 20 Minuten

Maximale Kapazität der Station: 30 Personen

Darstellung von offenen Poren in Beton (in Lila)

Röntgenstrahlen sind eine Form elektromagnetischer Strahlung wie sichtbares Licht, ultraviolettes Licht oder Infrarotstrahlung. Alle elektromagnetischen Wellen werden beim Durchgang durch ein Material absorbiert. Die Stärke der Absorption hängt vom Material und der Frequenz der Wellen ab. Hochfrequente Röntgenstrahlen werden weniger absorbiert als sichtbares Licht, so dass immer ein gewisser Anteil der Strahlen ein Material passiert. 

Die in Krankenhäusern und Flughäfen eingesetzten Röntgengeräte nutzen den Effekt, dass unterschiedliche Materialien die Intensität der Röntgenstrahlen unterschiedlich stark abschwächen. Indem diese Bilder aus vielen Blickwinkeln aufgenommen werden, ist es möglich, ein dreidimensionales Modell eines Objekts zu erstellen. Dies wird Computer Aided Tomography (CAT) genannt. Mit Röntgenfluoreszenz lässt sich die Art der Atome in einem Material bestimmen. Dies ähnelt dem Aufleuchten von Fluoreszenzfarbe in einem Schwarzlicht. Der Abstand zwischen den Atomen in einem Kristall kann auch durch Röntgenbeugung bestimmt werden. Wir erklären Ihnen all diese Vorgänge und zeigen Ihnen unsere Röntgendiffraktometer und Mikro-Computertomographen.

Besucherinformation

Anfahrtsbeschreibung: Die TU Graz ist mit dem kostenlosen Shuttlebus der Techniklinie C ab Jakominiplatz zu erreichen, Haltestelle C2 - TU Graz Neue Technik, ebenso wie mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Straßenbahnlinie 6, Haltestelle Neue Technik). Beachten Sie in den Shuttlebussen sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln bitte die FFP2-Maskenpflicht.

Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.

TU Graz
Fakultät für Mathematik, Physik und Geodäsie
Institut für Festkörperphysik
TU Graz - Campus Neue Technik
Petersgasse 16 (Haltestelle C2 mit Shuttlebus), 8010 Graz
Station: Petersgasse 16, Tiefgeschoß, 8010 Graz

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 23:00

Information

Ab 25. April fallen alle Corona-Einschränkungen an der TU Graz (keine 2,5-G-Regelung, keine FFP2-Maskenpflicht, kein Mindestabstand).

Details zu den Coronabestimmungen der TU Graz finden Sie unter https://tugraz.at/go/coronavirus.

Sponsoren

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