Expert:innenvortrag
Kommen Satelliten künftig aus dem 3D-Drucker? Was Bauteile im Weltraum aushalten müssen.

Thema: Technik
Schlagworte: Telekommunikation und Weltraumforschung
Altersgruppe: 14+ Jahre
Zielgruppe: Barrierefrei, In English, Jugendliche, Lehrkräfte & Schüler:innen und Studierende

Verlässlich funktionierende Hochfrequenzsysteme sind wesentlich für den Erfolg jeder Satellitenmission. Im Weltraum sind die Komponenten jedoch ganz anderen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt als im Labor auf der Erde. Wir zeigen, worauf es bei Design, Fertigung und Test der Bauteile ankommt und erklären anhand von maßstabsgetreuen Modellen die Funktionsweise der an der TU Graz entwickelten Nanosatelliten.

Durchschnittliche Verweildauer: 10 Minuten

Maximale Kapazität der Station: 30 Personen

Der Nanosatellit OPS-Sat im Reinraum

Um im Weltraum eingesetzt werden zu können, müssen Bauteile einiges aushalten und besondere Anforderungen erfüllen. Neben der Belastung durch Schock und Vibrationen während des Raketenstarts müssen sie mitunter große Temperaturschwankungen aushalten und auch unter Vakuumbedingungen verlässlich arbeiten. Zudem sollen sie besonders leicht sein, da Energieaufwand und Kosten für jedes zusätzliche Kilogramm an Masse, das in eine Erdumlaufbahn gebracht werden muss, beträchtlich sind.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben sich additive Fertigungsverfahren (3D-Druck) auch in der Hochfrequenz- und Weltraumtechnik zu Schlüsseltechnologien entwickelt. In dieser Station veranschaulichen wir deren Potential sowie bestehende Herausforderungen. Wir zeigen, wie spezielle Strukturen und Geometrien für Hochfrequenzfilter eingesetzt werden können und wie Keramikkomponenten die Bauteilgröße reduzieren können. Wir veranschaulichen am Beispiel der an der TU Graz entwickelten Satelliten TUGSAT-1 und OPS-SAT, wieso Bauteiltests vor dem Start so wichtig sind und wie Softwareupdates auch noch nach dem Start im Orbit durchgeführt werden können.

Besucherinformation

Anfahrtsbeschreibung: Die TU Graz ist mit dem kostenlosen Shuttlebus der Techniklinie C ab Jakominiplatz zu erreichen, Haltestelle C2 - TU Graz Neue Technik, ebenso wie mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Straßenbahnlinie 6, Haltestelle Neue Technik). Beachten Sie in den Shuttlebussen sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln bitte die FFP2-Maskenpflicht.

Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.

TU Graz
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Institut für Hochfrequenztechnik
TU Graz - Campus Neue Technik
Petersgasse 16 (Haltestelle C2 mit Shuttlebus), 8010 Graz
Steyrergasse 30, EG, Hörsaal BE01, 8010 Graz

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 22:00

Beginnzeiten

18:00, 20:00, 22:00 Uhr
Kurzvorträge

Information

Ab 25. April fallen alle Corona-Einschränkungen an der TU Graz (keine 2,5-G-Regelung, keine FFP2-Maskenpflicht, kein Mindestabstand).

Details zu den Coronabestimmungen der TU Graz finden Sie unter https://tugraz.at/go/coronavirus.

Sponsoren

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