Mitmachstation
Wozu noch Torf?

Thema: Umwelt
Schlagworte: Bildung, Biodiversität, Biologie, Klimawandel und Natur
Altersgruppe: Alle
Zielgruppe: Barrierefrei, Familien mit Kindern, Jugendliche und Studierende

Pflanzen, die in Behältern gezogen werden, benötigen spezielle Erde. Meist handelt es sich um Torferde. Um Torf zu gewinnen müssen zuerst Moore zerstört werden. Diese stehen jedoch unter Schutz, da sie wesentlich zum Klimaschutz und dem Erhalt der Biodiversität beitragen. Besucher:innen können unterschiedliche Pflanzen und Substrate begutachten, Torfersatzstoffe an- und begreifen und eine Pflanze nach Hause nehmen.

In der Forschung spielen Moore eine wichtige Rolle. Sie sind gefährdete Lebensräume und stehen unter Schutz. Moore können Aufschluss über vergangene Zeiten geben, tragen zum Klimaschutz bei und sind ein artenreicher Lebensraum. All diese Aspekte machen es wichtig, Moore zu schützen. Dies hat sich auch die HBLFA für Gartenbau Schönbrunn und Österreichische Bundesgärten zum Ziel genommen und beschäftigt sich mit der Erforschung von Torfersatzstoffen, vor allem von Sphagnum, um den Torfverbrauch zu reduzieren. Pflanzen, die in Behältern gezogen werden, benötigen spezielle Erde. Meist handelt es sich hierbei um Torferde. Sie wird gerne im Gartenbau verwendet, weil man sie sehr gut an die verschiedenen Anforderungen unterschiedlicher Pflanzengattungen anpassen kann.

Es gibt viele Stoffe, welche in Zukunft Torferde ersetzen sollen. Sphagnum hat den großen Vorteil, dass es in seinen Eigenschaften Torf sehr ähnlich ist.

Besucher:innen können selbst unterschiedliche Pflanzen und Substrate begutachten, Torfersatzstoffe (Sphagnum) an- und begreifen und sich über dieses Thema informieren. Weiters können sie, solange der Vorrat reicht, ein kleines torffreies Pflanzenpräsent nach Hause mitnehmen.

Besucherinformation

Anfahrtsbeschreibung: Öffentliche Verkehrsmittel: Tram: 1, 2, D, 71 – Burggarten U-Bahn: U1, U2, U4 – Karlsplatz / U2 – Museumsquartier

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