Onlinevortrag / Präsentation
Warum schuf sich Kaiser Franz I. von Österreich neben der Hofbibliothek eine eigene Privatbibliothek?

Thema: Kultur
Schlagworte: Geschichte
Altersgruppe: 14+ Jahre
Zielgruppe: Experten, Gruppen, Lehrkräfte & Schüler:innen und Studierende

Ab seiner Ankunft in Wien 1784 schuf der spätere Kaiser Franz II./I. durch kontinuierliche Ankäufe eine Privatbibliothek und eine Porträtsammlung. Diese entwickelte sich durch die Anstellung eines Bibliothekars und einiger Hilfskräfte ab 1806 sukzessive zur Institution mit eigenen Räumlichkeiten und Ankaufsbudget. In seinem Testament erklärte er diese Sammlungen zu einem Fideikommiss für seine Nachfolger.

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Warum schuf sich Kaiser Franz I. von Österreich neben der Hofbibliothek eine eigene Privatbibliothek?

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Die Privatbibliothek Kaiser Franz’ I. gilt als ein hervorragendes Beispiel einer herrschaftlichen Buch- und Grafiksammlung, die in ihren Beständen weitgehend erhalten geblieben ist und heute von der Österreichischen Nationalbibliothek verwaltet wird. Entgegen der Tradition seiner Vorgänger, private Buchbestände testamentarisch der Hofbibliothek zu übergeben, entschied sich Franz zur Schaffung eines Fideikommisses, das an seine männlichen Nachfolger analog zur Thronfolge weitergegeben werden sollte. Damit schuf der Kaiser die Grundlage zu einer privaten habsburgischen Familienbibliothek. Die anhand von Archivquellen rekonstruierte Geschichte dieser Sammlung durch ein FWF-Forschungsprojekt förderte neben der eigentlichen Bibliotheks- bzw. Sammlungsgeschichte auch mannigfaltige Bezüge zur Kultur-, Literatur- und Kunstgeschichte dieser Zeit zutage. 

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