Onlinevortrag / Präsentation
Worin liegt die Magie beim Sator-Quadrat?

Thema: Kultur
Schlagworte: Archäologie und Geschichte
Altersgruppe: 14+ Jahre
Zielgruppe: Experten, Gruppen, Lehrkräfte & Schüler:innen und Studierende

Sator arepo tenet opera rotas – 5 lateinische Wörter, 25 Buchstaben. Im Quadrat angeordnet ergeben diese ein einzigartiges Vierfach-Palindrom, das sich in vier Richtungen lesen lässt. Das Buchstabenquadrat war schon in der Antike beliebt und ist bis heute faszinierend. Was tragen die Papyri zu unserem Wissen über dieses magische Quadrat bei? Und hat es wirklich eine christlich religiöse Aussage?

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Worin liegt die Magie beim Sator-Quadrat?

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Sator-Quadrat

Aus den entlegensten Gebieten des römischen Reiches, aus verschiedenen Jahrhunderten und auf diversen Schreibmaterialien ist uns ein Buchstabenquadrat überliefert, das sich vorwärts und rückwärts, horizontal und vertikal in immer gleicher Abfolge lesen lässt: das Sator-Quadrat. In Ägypten wurde es auf Papyrusamulette geschrieben oder auch als Zusatz zu magischen Sprüchen aller Art verwendet. Aber noch weit über die Antike hinaus blieb die Sator-Formel als Zauberspruch in Verwendung: Sie sollte gegen Krankheiten, Blitzschlag, Zahnschmerzen oder sogar Liebeskummer schützen. In Gebäck eingraviert oder auf Papier geschrieben wurde sie nach dem Biss eines Hundes als Schutz vor Tollwut verzehrt. Mit dem Sator-Quadrat beschriebene Teller warf man ins Feuer, um dieses zu löschen.
Welche Bedeutung der Sator-Spruch hat bzw. hatte, konnte bis heute nicht zufriedenstellend gelöst werden. Deutungsversuche gibt es unzählige. Es soll sich darin eine christliche Geheimbotschaft verbergen, oder gar die Weltformel. Gerade dieses Rätsel um den arkanen Sinn der fünf Wörter verleiht dem ohnehin faszinierenden Sator-Quadrat einen zusätzlichen Reiz.

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