Mitmachstation
Wie können alte Obstsorten erhalten werden?

Thema: Umwelt
Schlagworte: Biodiversität, Klimawandel, Land- und Forstwirtschaft, Nahrung und Natur
Altersgruppe: Alle
Zielgruppe: Barrierefrei, Experten, Familien mit Kindern, Jugendliche, Lehrkräfte & Schüler:innen und Studierende

Alte wertvolle Obstsorten werden an der HBLA und Bundesamt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg erhalten, genetische Fingerabdrücke erstellt und obstbauliche sowie wertbestimmende Inhaltsstoffe bestimmt. Eine Fruchtsaftverkostung von verschiedenen Produkten wird angeboten. Aktuelle Herausforderungen von Schaderregern (Kirschessigfliege, Schadwanzen) können mikroskopisch besichtigt werden.

Streuobstbäume auf einer Wiese

Die Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau ist für die obstgenetische Ressourcensicherung in Österreich verantwortlich. In den Versuchsanlagen werden rd. 1.800 Obstsorten erhalten. Am Standort in Klosterneuburg ist auch der Sitz der ARGE Streuobst, welche die Erhaltung alter Obstsorten und Streuobstwiesen zum Ziel hat und wissenschaftlich von der HBLAuBA begleitet wird. Die eindeutige Sortenbestimmung mit einem genetischen Fingerabdruck sowie die pomologische Beschreibung mit obstbaulichen Eignungen wie z.B. über Wuchs, Fruchtausprägung und Anfälligkeiten gegen Krankheiten und Schädlingen werden wissenschaftlich erhoben. Gemeinsam mit wertbestimmenden Inhaltsstoffen werden diese Daten in einer bundesweiten Obstsortendatenbank www.sortenvielfalt.at öffentlich zur Verfügung gestellt. Die Vielfalt von Fruchtsaftprodukten kann am Stand verkostet werden. Bedrohungen von Krankheiten und Schädlingen werden an den Beispielen Kirschessigfliege und Schadwanzen erklärt und mikroskopisch visuell dargeboten.

Besucherinformation

Anfahrtsbeschreibung: Öffentliche Verkehrsmittel: Tram: 1, 2, D, 71 – Burggarten U-Bahn: U1, U2, U4 – Karlsplatz / U2 – Museumsquartier

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