Experiment
Warum können wir nicht anders, als unser Tempo in sozialen Interaktionen zu erhöhen und was hat das mit Glühwürmchen und Seemannsliedern zu tun?

Thema: Naturwissenschaften
Schlagworte: Biologie, Musik und Soziales
Altersgruppe: 7 - 14 Jahre und 14+ Jahre
Zielgruppe: Barrierefrei, Experten, Familien mit Kindern, Gruppen, Jugendliche, Lehrkräfte & Schüler:innen und Studierende

Hier können Sie entweder alleine oder mit anderen an einem kurzen Trommelexperiment teilnehmen. So können Sie erleben, wie wir zeitliche Koordination, die zwischen Menschen stattfindet, untersuchen. Sie werden dabei lernen, wie unser soziales Gehirn die Handlungen anderer vorwegnimmt und wie Sie Ihre Handlungen an andere anpassen. Außerdem erfahren Sie, was das mit Glühwürmchen und Sea Shanties zu tun hat.

Durchschnittliche Verweildauer: 10 Minuten

Maximale Kapazität der Station: 4 Personen

Drum pads

Bei dieser Station können Sie das Koordinationsphänomen „Joint Rushing“ untersuchen. Wenn Menschen sich wiederholende Handlungen mit anderen synchronisieren, etwa beim gleichzeitigen Klatschen oder bei gemeinsamen Musizieren, können wir selten verhindern, dass wir dabei schneller werden. Das "Joint“ im Namen bezieht sich dabei darauf, dass dies nur im Gruppenkontext passiert und “Rushing” bezieht sich auf das systematische Erhöhen des Tempos.

Bei uns können Sie Joint Rushing hautnah erleben. Des Weiteren können Sie virtuelle Glühwürmchen steuern, um den Mechanismus zu erkunden, den Insekten für die Synchronisierung ihrer Signale verwenden. Ein ähnlicher Mechanismus könnte auch hinter Joint Rushing bei Menschen stecken.

In manchen Situationen kann Joint Rushing sogar dabei helfen, uns zu koordinieren. Manchmal ist es aber wichtig ein bestimmtes Tempo zu halten, zum Beispiel wenn wir im Ensemble musizieren oder wenn die gemeinsame Aktion sehr anstrengend ist und wir uns bei einem schnelleren Tempo zu schnell verausgaben würden. Das könnte der Grund dafür sein, warum wir Menschen Dinge erfunden haben, die uns dabei helfen, das Tempo zu halten, wie etwa das Metronom oder Seemannslieder. 

Besucherinformation

Anfahrtsbeschreibung: Von der U1 Station Reumannplatz mit den Straßenbahnen 6 und 11 (Schrankenberggasse) direkt erreichbar. 5 Gehminuten von der D-Wagen Station Absberggasse.

Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.

Central European University
Department of Cognitive Science
Social Mind and Body Lab (SOMBY Lab)
Central European University (CEU)
Quellenstrasse, 51, 1100 Wien
Auditorium

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 22:30

Kontakt

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