Mitmachstation
Können Roboter die Bienen retten?

Thema: Umwelt
Schlagworte: Biodiversität, Biologie, Künstliche Intelligenz, Natur und Robotik
Altersgruppe: 7 - 14 Jahre und 14+ Jahre
Zielgruppe: Barrierefrei

Pestizide, Monokulturen oder eingeschleppte Krankheiten bedrohen unsere Honigbienen. ForscherInnen greifen den Insekten unter die Flügel und entwickeln Technologien, damit sie mit einer sich immer schneller ändernden Umwelt besser zurechtkommen. Wie Mini-Roboter das Schwarmverhalten steuern und Sensoren die Gesundheit im Bienenstock der Zukunft überwachen, sehen Sie am Stand des Instituts für Biologie.

Maximale Kapazität der Station: 10 Personen

Mini-Roboter mischen sich unter das Bienenvolk und schützen es vor schlechten Einflüssen – wie Kälte, Pestizide oder eintönige Futterquellen. Elektronische Sensoren messen Temperatur und andere Umweltbedingungen, die für die Gesundheit der Insekten wichtig sind. So kann rechtzeitig eingegriffen werden, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Spezielle Module ermöglichen die Honigernte, ohne die Bienen zu stören, helfen bei der Brutproduktion und beim Überwintern. Und die Behausung ist aus nachhaltigen Materialien gebaut. Das ist der Bienenstock der Zukunft, den BiologInnen der Universität Graz im von der EU geförderten Forschungsprojekt HIVEOPOLIS mitentwickelt haben. 

Wie Roboter mit subtilen Reizen das Gruppenverhalten der Bienen steuern können, um Gefahren von ihnen abzuhalten, oder zum „Hofstaat“ werden und die Gesundheit der Königin überwachen, wird ebenfalls gezeigt. Die nötige Forschung dazu finanziert ebenfalls die Europäische Union, in den Projekten ASSISI und RoboRoyale. 

Besucherinformation

Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.

Universität Graz
Institut für Biologie
Universitätsbibliothek (Uni Graz)
Universitätsplatz 3a, 8010 Graz

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 22:45

Sponsoren

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