Ausstellung
Von Stadel zu Stadel – quer durch Niederösterreich per Rad!
„Hintaus“ könnte das neue „Voraus“ sein, wenn leerstehende Stadel im Wein- und Waldviertel für sanften Tourismus aktiviert werden. Entlang der rückwärtigen Erschließungswege, der sogenannten Hintausgassen, bilden die Stadel bislang kaum beachtete Ensembles. Radtouren fungieren als Motor eines neuen Wegenetzes, das sich an den Stadelfassaden orientiert und neue Nutzungsperspektiven eröffnet.
Mit dem Öffnen der Stadeltore wird die anonyme Zweckarchitektur zu Orten des temporären Wohnens, der Nahversorgung und zu einem räumlichen Netzwerk zum Erhalt dieser besonderen Gebäudetypologie. Die Aneinanderreihung der Stadel wird als Upcycling-Projekt weitergedacht.
Für Studierende der NDU im Bachelorstudium Innenarchitektur wird der Stadel zum Raumlabor. Zwischen Privatsphäre und Gemeinwohl entstehen Raumprogramme aus Minimalstrukturen wie Raumkapsel, Küchenblock, Sanitärzelle und Fahrradwerkstatt, die als Raum-im-Raum unter dem Stadeldach organisiert sind und zugleich gemeinschaftliches Miteinander ermöglichen. Mikroarchitektur erlaubt experimentelle Entwürfe bis hin zu 1:1-Prototypen und thematisiert die Verdichtung von Funktionen als zeitgemäße Strategie ökologischer Nachhaltigkeit.
Besucherinformation
Anfahrtsbeschreibung: Mit der Bahn: ÖBB-Fahrpläne; Westbahn-Fahrpläne Haltestelle: St. Pölten Sie haben mehrere Möglichkeiten, um vom Hauptbahnhof St. Pölten zum Museum Niederösterreich zu gelangen: Stadtbus LUP: die Haltestelle "Hauptbahnhof Süd" befindet sich direkt beim ÖBB-Bahnhof. Sie erreichen uns mit den Linien 2 oder 9 bis "Landhaus Süd".
Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.
Öffnungszeiten
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