Führung
Was haben Gummienten und explodierende Sterne gemeinsam? Alles Isotopenphysik!
Durchschnittliche Verweildauer: 30 Minuten
Maximale Kapazität der Station: 15 Personen
Instabile Atome kommen durch menschengemachte Prozesse in die Natur. Sie können aber auch auf natürlichem Wege entstehen, zum Beispiel durch kosmische Strahlung direkt auf der Erde. Manche Atome landen sogar erst nach einer Sternenexplosion auf der Erde. Je nachdem, um welche Atome es sich handelt, zeigt uns deren Anzahl in einer Probe, wie alt die Probe ist, wie die Elemente in Sternen entstehen oder wie sich Meeresströmungen entwickelt haben.
Damit man diese sehr seltenen Atome messen kann, braucht man eine extrem empfindliche Methode: Die Beschleuniger-Massenspektrometrie. So kann man zum Beispiel in einem Knochen weniger als ein Nanogramm instabilen Kohlenstoff messen, um das Alter des Knochens zu bestimmen (Radiokarbonmethode). Dafür werden die Kohlenstoffatome nach ihrer Masse sortiert und gezählt. Das machen wir mit unserem Teilchenbeschleuniger „VERA“ mit einer Länge von 50 Metern und Spannungen von bis zu drei Millionen Volt. Die Teilchen werden dabei auf 4% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und von uns untersucht.
In kurzen Führungen zeigen wir Euch unsere „VERA“ und erklären, was Gummienten und explodierende Sterne gemeinsam haben.
Besucherinformation
Anfahrtsbeschreibung: Sehr gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln; kein fakultätseigener Parkplatz. Bei Ankunft am Standort gehen Sie bitte durch die Garageneinfahrt in den Hinterhof. Unsere Mitarbeitenden empfangen Sie bei der großen Holzeingangstür beim Hoftrakt.
Die Mitmachstationen sind barrierefrei erreichbar. Barrierefreie Toiletten befinden sich im Vorderhaus und können in Begleitung von Mitarbeitenden mit dem Aufzug erreicht werden. Aus Sicherheitsgründen dürfen Rollstühle nicht in unsere Labore.
Öffnungszeiten
Beginnzeiten
Information
Wir starten alle 15 Minuten mit einer Führung.