Führung
Das Veterinärpathologische Museum – wie können wir alte Präparate für aktuelle Forschung nutzen?
Durchschnittliche Verweildauer: 60 Minuten
Maximale Kapazität der Station: 30 Personen
Vom Elefanten bis zum Huhn findet man die verschiedensten Tierarten und sowohl häufige als auch ausgefallene Erkrankungen. Vor allem Präparate der anzeigepflichtigen Tierseuchen, von denen viele in Österreich seit Jahrzehnten nicht mehr nachgewiesen wurden, zählen zu den großen Schätzen, die auch heute noch für aktuelle Forschungsfragen relevant sind. Die Führung bietet teils skurrile Präparate, die Sie in Staunen versetzen werden.
Die besondere Bedeutung der Sammlung ist darin zu sehen, dass unter anderem Organveränderungen von Krankheiten konserviert sind, die in Mitteleuropa seit langem getilgt oder jedenfalls sehr selten geworden sind (z.B. Rinderpest, Maul- und Klauenseuche, Tuberkulose). Von einem Tierarzt muss gefordert werden, dass er solche Krankheiten auch dann erkennen kann, wenn er sie während seiner Ausbildung nicht in Natura zu Gesicht bekommen hat. Denn im Zeitalter des globalisierten Tierhandels muss in unseren Breiten mit dem Wiederauftreten von getilgten Tierseuchen gerechnet werden.
Besucherinformation
Anfahrtsbeschreibung: Straßenbahnlinien 25, 26 oder 27 (Haltestelle: Josef-Baumann-Gasse/Vetmeduni) Buslinie 27A (Haltestelle: Veterinärmedizinische Universität)
Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.
Beginnzeiten
Information
Die Gruppengröße der Führung ist auf 30 Personen begrenzt.
Insgesamt werden zwei Führungen angeboten (17:00 Uhr; 19:00 Uhr).
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