Experiment / Vorführung
Kann zerstörungsfreie Inspektion Ausschuss verhindern?

Thema: Technik und Umwelt
Schlagworte: Nachhaltigkeit und Produktion
Altersgruppe: 10 bis 14 Jahre und 14 bis 18 Jahre

In der modernen Produktion reicht es nicht mehr, fehlerhafte Teile erst am Ende auszusortieren. Viel sinnvoller ist es, Fehler frühzeitig zu erkennen – am besten so früh, dass gar kein Ausschuss entsteht. Genau hier setzt zerstörungsfreie Inspektion an: Bauteile werden geprüft, ohne sie kaputtzumachen oder zu verändern.

Ein Sensor der die Oberfläche eines Bauteils überprüft

Solche Systeme nutzen Sensoren, die mehr erkennen als das menschliche Auge. Für die Oberfläche machen Kameras mit spezieller Beleuchtung Kratzer, Dellen oder Materialunterschiede sichtbar – auch auf glänzenden Teilen. Innere Fehler wie Hohlräume, Risse oder Ablösungen findet man z. B. mit aktiver Thermografie: Das Bauteil wird kurz erwärmt, eine Wärmebildkamera misst die Wärmeausbreitung, und Störungen werden als Muster sichtbar.

Aus vielen Messdaten müssen klare Aussagen werden („ok“ oder „Defekt an Stelle X“). Dafür kombiniert man Bildverarbeitung (Kanten, Texturen, Helligkeiten) mit KI, die Defekte als Bereiche markiert und komplexe Fehler erkennt. Weil Fehlerbeispiele oft selten sind, werden Daten teils ergänzt oder realistische Fehlmuster erzeugt.

Werden Prüfdaten mit Maschinen- und Prozessdaten verknüpft, lassen sich Ursachen finden und früh nachregeln – Ziel: möglichst keine Fehler produzieren. Inspektionsroboter fahren Bauteile systematisch ab und lokalisieren Defekte genau.

Besucherinformation

Anfahrtsbeschreibung: Parkmöglichkeiten vor dem Gebäude

Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.

Alle Stationen befinden sich im Erdgeschoss.

PROFACTOR
Im Stadtgut D1, 4407 Steyr-Gleink

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 23:00

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