Mitmachstation
Wie schräg darf Mozart klingen?
Durchschnittliche Verweildauer: 15 Minuten
Maximale Kapazität der Station: 5 Personen
Mozart konnte herrlich „schräg“ sein: In Werken wie „Ein Musikalischer Spaß“ parodiert er bewusst eine unbeholfene Blaskapelle – falsche Einsätze, holprige Harmonien, überraschende Wendungen inklusive. Doch nicht jede seltsame Stelle ist Absicht: Manche Klangfehler stammen aus späteren Abschriften, Druckausgaben oder sind erst bei der Edition entstanden. Wie lässt sich das unterscheiden?
An unserer Station der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg tauchst du in die Digitale Mozart-Edition (DME) ein und wirst zur Klang-Detektiv:in. Mit interaktiver Audiosynchronisierung laufen Aufnahme und Notentext punktgenau zusammen. Du klickst dich durch markierte Stellen, hörst Vergleichsaufnahmen und prüfst: Klingt das nach Witz, nach Quelle – oder nach einem Fehler der Überlieferung?
Du brauchst dafür kein Notenlesen, nur ein gutes Ohr. Und wenn du möchtest, gehst du einen Schritt weiter: Du veränderst Mozarts Musik direkt im digitalen „Code“ des Notentextes, hörst deine Korrektur sofort im Vergleich zur Originalfassung – und entscheidest selbst, wie schräg Mozart klingen darf.
Besucherinformation
Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich.
Öffnungszeiten
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