Mitmachstation
Wer war Gräfin Josepha von Paumgarten und warum war sie für Mozart wichtig?
Durchschnittliche Verweildauer: 30 Minuten
Maximale Kapazität der Station: 8 Personen
Josepha von Paumgarten, geb. Gräfin von Lerchenfeld-Sießbach (1762–1817) wurde in eine der reichsten Adels-Familien Bayerns hineingeboren. Sie war eine der adeligen Sängerinnen, die sich in den Konzerten in der Münchner Residenz produzierten und die von Kurfürst Karl-Theodor nicht ungern gesehen wurde. Als ihr Mann Joseph Graf Paumgarten 1790 in der Salzach ertrank, war sie gerade 28 und hatte schon fünf Kinder...
Ihre Musiksammlung kam über allerlei verschlungene Pfade 1873 an den Dommusikverein und Mozarteum und ist heute sowohl in der Bibliotheca der Internationalen Stiftung Mozarteum als auch im Archiv der Erzdiözese Salzburg zu finden. Über die genaue Betrachtung von Wasserzeichen und Schreiberhänden erfahren wir, wo die Gräfin Paumgarten ihre Noten bezogen hat, diskutieren, ob sie ev. dort auch persönlich eingekauft hat ( Wie lange braucht man eigentlich in einer Kutsche von München bis Neapel?) und hören uns die Arie an, die W.A. Mozart für sie geschrieben hat. Wir erfahren vieles über das Leben als adelige "Dilettantin" im 18. Jahrhundert und wie Frauen im 18. Jahrhundert Musik gefördert haben.
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Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich.
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