Forschungsinstitut für Biomedizinische Alternsforschung
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Weltweit nimmt der Anteil der über 60-Jährigen an der Bevölkerung rasant zu. Im Jahr 2006 war in Österreich mehr als ein Fünftel der Bevölkerung über 60 Jahre alt. Im Jahr 2030 wird dieser Anteil bei einem Drittel liegen. Diese älteren Menschen werden eine enorme persönliche und sozioökonomische Belastung für ihre Familien und für unsere Gesellschaft darstellen, wenn wir nicht rasch bessere Präventions- und Behandlungsprogramme für viele der mit dem Alter verbundenen körperlichen und geistigen Beschwerden entwickeln.
Besucherinformation
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Universität Innsbruck
Forschungsinstitut für Biomedizinische Alternsforschung
Forschungsinstitut für Biomedizinische Alternsforschung
Rennweg 10, 6020 Innsbruck
Öffnungszeiten
Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 23:00
4 Stationen am Ausstellungsstandort
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MitmachstationFadenwürmer in der AlternsforschungThema: GesundheitFadenwürmer (Caenorhabditis elegans) sind ein häufig verwendetes Modell in der Alternsforschung aufgrund ihrer kurzen Lebensspanne und genetischen Durchlässigkeit. Forscher manipulieren Gene und Umweltfaktoren, um Alterungsprozesse zu untersuchen und potenzielle Wege zur Verlangsamung oder Umkehrung des Alterns zu finden. Diese Studien könnten zu therapeutischen Ansätzen für altersbedingte Krankheiten führen.Universität Innsbruck17:00 - 23:00 -
MitmachstationGesunde Ernährung im AlterThema: GesundheitEine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Eiweiß und fettarmen Milchprodukten kann altersbedingte Krankheiten reduzieren und die Gesundheit im Alter fördern. Verarbeitete Lebensmittel, gesättigte Fette, Zucker und Salz sollten begrenzt werden.Universität Innsbruck17:00 - 23:00 -
Experiment / VorführungWie beeinflusst das Altern unser Immunsystem? Warum sind Impfungen im Alter wichtig?Thema: GesundheitUnser Immunsystem verändert sich mit dem Alter, wodurch viele Zellarten an Funktionalität verlieren. In unserem Experiment beobachten wir diesen Prozess von der Blutentnahme bis zur Durchflusszytometrie und Datenanalyse. Wir zeigen, wie sich T-Zellen bei jungen und älteren Menschen unterscheiden und wie sich ihre Funktionen ändern. Infektionskrankheiten treten im Alter häufiger auf und verlaufen oft schwerer.Universität Innsbruck17:00 - 23:00 -
Experiment / VorführungZellmodelle in der AlternsforschungThema: GesundheitMit zunehmendem Alter steigt das Krankheitsrisiko durch altersbedingte Veränderungen im Körper und ungesunde Lebensstilfaktoren. Frühe Prävention und gesunde Gewohnheiten können das Risiko mindern. Mitochondrien-Dysfunktionen spielen eine wichtige Rolle beim Altern, indem sie Zellschäden verursachen und altersbedingte Krankheiten fördern können.Universität Innsbruck17:00 - 23:00