Mitmachstation
Plastic is (not) fantastic

Thema: Gesundheit und Umwelt
Schlagworte: Ernährung, Nahrungsmittel und Natur
Altersgruppe: Alle

Plastik gilt als vielseitig, leicht und langlebig – Eigenschaften, die es für den Menschen „fantastisch“ machen. Für empfindliche Ökosysteme im Hochgebirge und in Polargebieten sind genau diese Eigenschaften jedoch problematisch. Selbst entlegene Regionen wie alpine Gletscher, Hochgebirgsseen oder die Arktis sind heute mit Plastik und Mikroplastik belastet.

Beckenknochen eines Vogels aus der Antarktis mit Plastik

In kalten Regionen baut sich Plastik besonders langsam ab. Mikroplastik kann von Mikroorganismen, Algen und kleinen Tieren aufgenommen werden und so in die Nahrungsketten gelangen. Dadurch werden ökologische Prozesse verändert, etwa der Stoffkreislauf oder das Wachstum von Plankton. Zusätzlich können Kunststoffe Schadstoffe binden und in die Umwelt einschleppen.
Hier zeigen wir verschiedene Polymere, die Möglichkeit, diese aus Umweltproben zu extrahieren und wie wir dazu beitragen können, die Datenlage zur Plastikverschmutzung (speziell im Hochgebirge) zu verbessern.

Universität Innsbruck
Institut für Ökologie
Campus Technik - Viktor-Franz-Hess-Haus
Technikerstraße 25, 6020 Innsbruck
Erdgeschoß

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 23:00

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