Experiment / Vorführung
Shaken Grounds: Wie prägen Erschütterungen der Erde unsere Körper, Wahrnehmung und Formen des Zusammenlebens?

Thema: Kultur und Naturwissenschaften
Schlagworte: Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Geowissenschaften
Altersgruppe: 10 bis 14 Jahre, 14 bis 18 Jahre und ab 18 Jahre

Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung präsentiert Shaken Grounds. Seismography of Precarious Presences eine öffentliche Jam-Session. Das transdisziplinäre künstlerische Forschungsprojekt untersucht die Verflechtungen von geologischen, gesellschaftlichen und psychischen Erschütterungen und fragt, wie sich instabile Umweltbedingungen in Körpern, Wahrnehmungen und sozialen Zusammenhängen einschreiben.

Sybille von Cumae, 2024

Im offenen Experimentallabor treten Text, Performance, Live-Editing, Live-Klangkomposition, Kostümelemente, Bühnenbildelemente und Objekte in ein freies Zusammenspiel. Die Jam-Session macht Arbeitsweisen des Projekts unmittelbar erfahrbar: Seismografie wird hier nicht nur als wissenschaftliche Methode verstanden, sondern auch als künstlerische Praxis des Wahrnehmens, Aufzeichnens und In-Beziehung-Setzens.

Für das Forschungsteam ist das Format eine Gelegenheit, künstlerische Materialien, Fragestellungen und Inhalte neu miteinander zu verbinden und im Prozess weiterzuentwickeln. Zugleich ist die Session als offener Raum der Vermittlung angelegt: Das Publikum ist eingeladen, Einblicke in die künstlerische Forschung zu gewinnen, Fragen zu stellen und mit dem Team ins Gespräch zu kommen. Während der gesamten Dauer stehen einzelne Mitwirkende für Austausch und Gespräche zur Verfügung.

Von und mit: Nikolaus Gansterer, Mariella Greil, Victor Jaschke, Peter Kozek, Werner Moebius und Lucie Strecker

Besucherinformation

Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich.

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