Mitmachstation
Wo beginnt das Ich?
Die Praxis der Zwischenräume lädt zu aktivem Loslassen ein — zum Verlassen sozialer Gewohnheiten und zum Lassen-Können ständiger Antwortbereitschaft. Dabei öffnen sich neue Erfahrungsräume: Orientierung wird weich, Wahrnehmung richtet sich neu aus. Auch der Rückenraum tritt in den Vordergrund und wird als Kontaktfläche zum Raum erfahrbar.
Wir teilen den Körper und befragen Zwischenraum und Umraum: Wohin weicht die frontale Ausrichtung ab? Was öffnet sich jenseits von Enge? Was verändert der Blick — in Haltung, in Stimme? Was bewegt der Zwischenraum im Erinnern? Was beginnt zu schwingen in der lebendigen Pause?
In dieser Praxis arbeiten wir mit einem Tuch, fertigen zwei Bilder an und gehen anhand von Stimm- und Sprechübungen gemeinsam auf die Suche: Welche neuen Töne von Spüren, Erinnern und Sinnbilden treten hervor? Wie verändert sich unser Sprechen, wenn Raum mitspricht? Welche Qualitäten von Sprache und Stimme werden erfahrbar?
Diese Praxis bewegt sich im Dazwischen — zwischen Impuls und Antwort, Innen und Außen, Nähe und Weite. Spielräume des Empfangens und des Wählens entstehen. Aufmerksamkeit löst sich aus der Erwartung der anderen.
Besucherinformation
Anfahrtsbeschreibung: U1, U3 Stephansplatz oder Station Karlsplatz, Oper oder U4 Stadtpark
Dieser Ausstellungsstandort verfügt über barrierefreie Toiletten.
Ein barrierefreies WC befindet sich im EG bei Stiegenhaus 2. Zugang zur MUK für Rollstuhlfahrer:innen bei Veranstaltungen mittels mobiler Rampe und Hilfestellung durch Portier:innen und Aufsichtspersonen des Veranstaltungsmanagements gewährleistet.
Beginnzeiten
Information
Dauer des Programm: 18:00-18:30 und 19:30-20:00
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