Experiment / Vorführung
Resonierende Grenzen: Wie verbinden sich musikalische Traditionen? Uraufführung eines neuen Werks für mikrotonales Akkordeon
Dieses Projekt präsentiert das mikrotonale Akkordeon als innovatives Instrument an der Schnittstelle zwischen zeitgenössischer experimenteller Performance und byzantinischer Tradition. Für die Lange Nacht der Forschung an der MUK Wien verbindet es künstlerische Performance mit Publikumsforschung.
Im ersten Teil wird das neue hybride mikrotonale Akkordeon in kurzen Demonstrationen vorgestellt, wobei Mikrointervalle jenseits der 12-Ton-gleichstufigen Stimmung, neue Klangfarben und erweiterte Spieltechniken gezeigt werden.
Im zweiten Teil erfolgt die Uraufführung von „Ton Ilion Kripsanta“ von Dimitris Mousouras, einem Stück mit Bezug zur byzantinischen Musiktradition und zeitgenössischen Elementen. Das Werk untersucht die Spannung zwischen 12-TET und mikrotonaler Stimmung, kombiniert Akkordeon, Stimme und erweiterte Techniken und schafft so eine hybride Klangwelt zwischen westlicher Gegenwartsmusik und byzantinischer Musiktradition.
Nach der Aufführung ist das Publikum eingeladen, Feedback über einen kurzen Fragebogen zu geben, um Wahrnehmung und Hörerfahrung zu dokumentieren.
Besucherinformation
Anfahrtsbeschreibung: U1, U3 Stephansplatz oder Station Karlsplatz, Oper oder U4 Stadtpark
Dieser Ausstellungsstandort verfügt über barrierefreie Toiletten.
Ein barrierefreies WC befindet sich im EG bei Stiegenhaus 2. Zugang zur MUK für Rollstuhlfahrer:innen bei Veranstaltungen mittels mobiler Rampe und Hilfestellung durch Portier:innen und Aufsichtspersonen des Veranstaltungsmanagements gewährleistet.
Öffnungszeiten
Beginnzeiten
Kontakt
Information
Die Vorführung wird in Deutsch und Englisch abgehalten.
Dauer dieses Programmpunktes: 21:30 bis 22:00.
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