Experiment / Vorführung
Wie kann unser Abwasser von Arzneimittelrückständen und Haushaltschemikalien gereinigt werden?

Thema: Technik und Umwelt
Schlagworte: Nachhaltigkeit, Umweltingenieurwesen und Wasser
Altersgruppe: 6 bis 10 Jahre, 10 bis 14 Jahre, 14 bis 18 Jahre und ab 18 Jahre
Zielgruppe: Barrierefrei

Wir setzen in unserem Alltag immer mehr Chemikalien ein, z. B. als Medikamente, Haushaltschemikalien und für die Körperpflege. Aufgrund dieser immer komplexeren Zusammensetzung des Abwassers müssen Kläranlagen zukünftig über eine vierte Reinigungsstufe verfügen um diese Substanzen zu entfernen. Es werden Technologien mit Ozon oder Aktivkohle demonstriert, die an der TU Wien mit entwickelt und untersucht werden.

Chemische Formel und lila Blitze

Mit dem wachsenden Einsatz chemischer Substanzen im Alltag wird auch unser Abwasser komplexer. Um es künftig noch besser zu reinigen, müssen Kläranlagen eine vierte Reinigungsstufe nachrüsten. Diese soll Stoffe, die nur in Spuren im Abwasser nachweisbar sind (vergleichbar mit einem Stück Würfelzucker in der Neuen Donau), wie z. B. Arzneimittelwirkstoffe oder Haushaltschemikalien entfernen. Zum Einsatz kommen dabei oxidative Verfahren, die die Substanzen zerstören (z. B. Ozon) oder adsorptive Verfahren, wo die Subtanzen an einen Feststoff angelagert werden (z. B. an Aktivkohle). Das Team des Forschungsbereichs „Wassergütewirtschaft“ demonstriert die Wirkmechanismen dieser Technologien und deren Kombination anhand anschaulicher Experimente.

Besucherinformation

Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.

TU Wien Getreidemarkt
Getreidemarkt 9, 1060 Wien

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 23:00

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