Ausstellung
Warum ökosozial sanieren – und wie?

Thema: Technik und Umwelt
Schlagworte: Architektur und Klimawandel
Altersgruppe: 10 bis 14 Jahre, 14 bis 18 Jahre und ab 18 Jahre
Zielgruppe: Barrierefrei

Bis zu 40 % der CO₂-Emissionen in Österreich entstehen durch Bau und Betrieb von Gebäuden. Unser Konzept zur ökosozialen Sanierung von Wohnhausanlagen reduziert diese Emissionen und verbessert Gebäude, Grünräume und Mobilität ganzheitlich. Auf Basis der Publikation „Zukunft Bestand“ und aktueller Forschung zeigt die Station Bilder, Pläne, Grafiken sowie ein Modell zur ökosozialen Transformation.

Bis zu 40 % der CO2-Emissionen Österreichs werden durch Bau und Betrieb von Gebäuden verursacht. Unser Gesamtkonzept für die ökosoziale Sanierung von Wohnhausanlagen adressiert diese Problemstellung: Die Sanierung senkt einerseits Emissionen (durch Dämmung und Dekarbonisierung) aus dem Betrieb und minimiert andererseits (durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe) Emissionen aus der Sanierung selbst. Außerdem werden so Bauschutt aus Abbruch und die meist hohen Emissionen aus Neubau vermieden. Aufstockungen schaffen zudem neue Wohnungen in bestehenden Siedlungsgebieten und vermeiden weiteren Bodenverbrauch. Mit insgesamt 20 konkreten Maßnahmen bietet diese ökosoziale Transformation eine umfassende und landfristige Verbesserung von Gebäuden, Grünflächen und Mobilität in Wohnhausanlagen. Der Fokus liegt dabei auf „3K+I“: 1) Klimaschutz, 2) Klimaresilienz, 3) Kreislaufwirtschaft, 4) Soziale Inklusion. Basierend auf unserer Buchpublikation „Zukunft Bestand“ (2024) sowie auf aktuellen Forschungsprojekten zeigt die Station leicht verständliche Plakate mit Bildern, Plänen, Grafiken und Ökobilanzen sowie ein physisches, vereinfachtes Modell zur Veranschaulichung der Sanierungsbausteine.

Besucherinformation

Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.

TU Wien Getreidemarkt
Getreidemarkt 9, 1060 Wien

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 23:00

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