Mitmachstation
Artenschwund – Was tun?

Thema: Naturwissenschaften und Umwelt
Schlagworte: Biodiversität, Biologie und Pflanzenwelt
Altersgruppe: 14 bis 18 Jahre und ab 18 Jahre

Artenschwund ist ein weltweites Problem, aber wie geht es der Pflanzenwelt Tirols? Gleichzeitig fehlen Artenkenner. Wie kann man unterstützend eingreifen, was ist das Freilandbotanik-Zertifikat? Anhand exemplarischer Arten wird die Situation in Tirol demonstriert und Artenschutzprojekte vorgestellt. Beispiele aus der Frühlingsflora und ein kleines Quiz laden Sie ein, die eigene Artenkenntnis zu überprüfen.

Orchis-militaris-Nassereith

Sogenannte „Rote Listen“ werden manchmal auch als Fieberthermometer der Flora oder Fauna eines Gebietes bezeichnet. Seit 2023 liegt eine aktuelle Rote List der Blütenpflanzen Nord- und Osttirols vor und zeigt auf, dass, mehr als 60 Arten bereits ausgestorben und weiter 130 vom Aussterben bedroht sind. Was sind die Gründe, welche Arten betrifft es besonders und was kann man dagegen machen? Wir begeben uns anhand exemplarischer Beispiele auf eine Reise vom Ausgangspunkt – der Spurensuche anhand historischer Fundangaben – über die aktuelle Situation hin zu möglichen Gegenmaßnahmen im Rahmen zweier Artenschutzprojekte.
Weit weniger bekannt ist der schleichende Verlust an Artenkennern. Einerseits können Internetplattformen und Apps weiterhelfen und die Bestimmung abnehmen. Anderseits sollen Initiativen wie Freiland- oder Feldbotanik-Zertifikate hier dazu beitragen das Interesse an Biodiversität zu steigern und vor allem die individuelle Artenkenntnis erhöhen. Eine Sammlung von Frühlingspflanzen und ein kleines Quiz steht bereit um Ihre Kenntnisse zur Tiroler Flora zu testen.

Universität Innsbruck
Institut für Botanik - Botanischer Garten
Botanischer Garten des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck
Sternwartestraße 15, 6020 Innsbruck
Tropenhaus

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 23:00

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