Vortrag
Welche Konzepte und Strategien entwickeln Instrumentalschüler*innen bei ästhetischen Transformationsprozessen mit Kunstbildern als Kompositionsvorlage?
Wie transformiert man surrealistische Meerjungfrauen oder abstrakte Formen in musikalische Strukturen? Welche gedanklichen Zusammenhänge und Assoziationen entstehen, wenn visuelle Konzepte auf musikalische treffen und wie geht man vor die Bildeinheiten zeitlich anzuordnen? In einer qualitativen Studie mit 9 Teilnehmer*innen werden fünf unterschiedliche Bilder zur Wahl gestellt, aus denen jede*r Einzelne eine Kompositionsvorlage für ein Stück auf dem eigenen Instrument aussucht. Anhand eines Bildgespräches entwickeln die Komponist*innen erste Ideen und musikalische Klangvorstellungen, die sie im Kompositionsprozess umsetzen und im fokussierten Interview erklären. Transkriptionen von Audio- und Videodateien der Interviews und Kompositionsprozesse sowie die gewählten Kunstbilder als auch die entstandenen Kompositionen dienen zur Veranschaulichung ästhetischer Transformationsprozesse, die in eine Kernkategorie und 13 Konzeptkategorien, wie numerische, positionelle, kinetische oder dynamische unterteilt sind. Diese lassen sich auf die vier Oberkategorien zahl-, bild-, selbst- und musikbezogene Konzeptentwicklungen verteilen, welche mit den entsprechenden Strategien korrelieren.
Besucherinformation
Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.
Öffnungszeiten
Information
Der Vortrag findet von 18:00 - 18:30 Uhr im Seminarraum 1 (05.15) statt.
Vortragende: Leonie Helena Rothbucher
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