Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) untersucht seit 50 Jahren physikalische Phänomene inner- und außerhalb unseres Sonnensystems. Dafür entwickelt es weltraumtaugliche Messgeräte und analysiert deren Daten. Mit rund 100 Personen ist es eines der größten Institute der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Beheimatet ist das IWF im Victor Franz Hess-Forschungszentrum der ÖAW im Süden von Graz.

ÖAW-Institut für Weltraumforschung

Derzeit liefert das Institut wissenschaftliches Knowhow und hochpräzise Messinstrumente für 24 internationale Weltraummissionen, die von der Europäischen Weltraumorganisation ESA, der NASA oder nationalen Weltraumagenturen in Japan, Russland, China und Korea geleitet werden. Die am IWF entwickelten Fluginstrumente erkunden an Bord von Satellitenflotten den erdnahen Weltraum, sind gerade unterwegs zur Sonne und dem sonnennächsten Planeten Merkur, machen sich bald auf den Weg in Richtung Jupiter und erforschen die Vielfalt extrasolarer Planeten, das sind Planeten, die um einen anderen Stern als unsere Sonne kreisen. 

Die Schwerpunkte in der instrumentellen Entwicklung sind der Bau von Magnetometern und Bordcomputern sowie die Laserdistanzmessung zu Satelliten und Weltraumschrott, die am Observatorium Lustbühel - einer Außenstelle des Instituts - durchgeführt wird. Durch die Forschung im Bereich „space ecology“ trägt das IWF zum Erhalt der Sicherheit im erdnahen Weltraum bei. Vom Bau der Messinstrumente bis zur Auswertung der Daten beträgt die Projektlaufzeit 10-30 Jahre.

Besucherinformation

Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.

Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Schmiedlstraße 6, 8042 Graz

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 22:00

Information

Gemäß dem COVID-19-Präventionskonzept des IWF (Version 3.5.2022) werden Besucher*innen des Instituts gebeten

- die installierten Desinfektionsmittelspender beim Betreten/Verlassen des Gebäudes, der Labore und Besprechungszimmer zu nutzen und

- auf den Korridoren und Treppen, im Lift und in den Toiletten FFP2-Masken zu tragen, speziell wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht
eingehalten werden kann.

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10 Stationen am Ausstellungsstandort