Mitmachstation
Welche Vorteile bringt die Flüssigkühlung für die künstliche Intelligenz?

Thema: Technik
Schlagworte: Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Prüfverfahren
Altersgruppe: 14+ Jahre
Zielgruppe: Barrierefrei

Wer KI verwendet, muss auch an Kühlung denken, denn KI bzw. Deep Learning-Modelle zu trainieren braucht viel Rechenleistung und Strom. Um dabei Energie sparen zu können, sollten sie kühl laufen. Eine so genannte Immersionskühlung, sprich Flüssigkühlung, schafft das effektiv, da alle Hardwarekomponenten gekühlt werden und nicht nur die Recheneinheit.

Ein wichtiger Aspekt im gesamten KI-Bereich ist die Rechenleistung, ganz nach dem Motto: je schneller er desto besser. Je höher die Taktfrequenz, sprich Leistung, desto heißer werden CPU und Komponenten; und je heißer die Einzelteile, desto mehr Widerstand, was wiederum mehr Strom verbraucht. Ein Teufelskreis. Wurden bisher Computer mit Ventilatoren gekühlt, so drängt sich mehr und mehr die Flüssigkühlung, die so genannte Immersionskühlung, in den Fokus der Anwender. Bei der Immersionskühlung werden Hardware-Komponenten in eine chemisch hergestellte, transparente Flüssigkeit getaucht, die keinen Strom leitet. Und gleich vorweg: Die Flüssigkeit ist ungiftig, ja sogar trinkbar. Es können also gefahrlos stromführende, elektronische Bauteile eingetaucht werden. Die benötigten Akkus werden induktiv geladen und die Kommunikation basiert über WLAN. Der Demonstrator ist ein weiterer Schritt in Richtung der Vision „Dive into AI“. Einerseits werden vier Raspberry Pis in eine 3M Novec Flüssigkeit eingetaucht. Andererseits zeigt der Prototyp mit Hilfe der Open Source 3D Visualisierungssoftware „Tensorspace“ die einzelnen „Schichten“ der KI – hier kann man quasi visuell in die KI eintauchen.

amsec IMPULS
Softwarepark 37, 4232 Hagenberg

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 23:00

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