Mitmachstation
Hygienestation: Wie arbeitet man in einem Pilzlabor und warum ist die Erforschung humanpathogener Pilze wichtig?

Thema: Gesundheit und Naturwissenschaften
Schlagworte: Biologie und Humanmedizin
Altersgruppe: 6 bis 10 Jahre, 10 bis 14 Jahre, 14 bis 18 Jahre und ab 18 Jahre

Mit Hilfe von Mikroskop und Stereolupe werden verschiedene Pilzarten unter die Lupe genommen. Außerdem klären wir alltägliche Fragen wie: ‚Kann man verschimmeltes Brot noch essen?‘. Eine Pipettierstation gibt es auch.

Das Erforschen humanpathogener Pilze ist von großer Bedeutung, da sie eine direkte Auswirkung auf die menschliche Gesundheit haben. Diese Pilze können eine Vielzahl von Krankheiten verursachen, von leichten Hautinfektionen bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen wie Lungenentzündungen oder Blutvergiftungen. Durch das Erforschen dieser Organismen können wir besser verstehen, wie sie funktionieren und wie wir sie bekämpfen können. Dies ist besonders wichtig angesichts der zunehmenden Resistenz vieler Pilzarten gegenüber herkömmlichen Medikamenten. Darüber hinaus können humanpathogene Pilze auch als Modelle für die Erforschung grundlegender biologischer Prozesse dienen, was unser Verständnis des menschlichen Immunsystems und der Krankheitsmechanismen vertiefen kann. Trotz ihrer potenziellen Gefahren bieten diese Pilze auch Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Therapien und Medikamente, um Krankheiten zu bekämpfen und die öffentliche Gesundheit zu verbessern.

Besucherinformation

Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.

Medizinische Universität Innsbruck
Institut für Hygiene und medizinische Mikrobiologie
CCB - Centrum für Chemie und Biomedizin
Innrain 80 - 82, 6020 Innsbruck

Öffnungszeiten

Erster Einlass: 17:00
Letzter Einlass: 23:00

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