Mitmachstation
Platz fürs Wasser? Mehr Hochwasser oder mehr Natur?
Früher hatten Flüsse viel Platz, um sich auszubreiten, Seitenarme zu bilden und ihr Flussbett immer wieder neu zu formen. Heute sind sie oft begradigt und eingeengt, damit Siedlungen, Straßen und Felder geschützt sind. Doch was würde passieren, wenn man ihnen wieder mehr Raum gibt? Wie findet das Wasser seinen Weg? Und wie kann man Hochwasserschutz und Natur miteinander verbinden? An unserer Mitmachstation können Sie diesen Fragen selbst nachgehen. In einer Versuchsrinne können Sie beobachten, wie sich ein Fluss verändert, wenn er mehr Platz bekommt. Sie sehen, wie Strömung Ufer formt, Kies verlagert und neue Strukturen entstehen lässt. Probieren Sie aus, wann Steine liegen bleiben und wann sie von der Kraft des Wassers bewegt werden. Mit unterschiedlich geformten Wasserbauelementen testen Sie die Interaktion mit der Strömung und wie Strömung auf menschliche Eingriffe reagiert. So wird erlebbar, warum Flüsse keine starren Rinnen, sondern lebendige, sich ständig verändernde Systeme sind – und wie Forschung hilft, ihre natürlichen Prozesse nutzbar zu machen, um Lebensräume zu schaffen und gleichzeitig Menschen vor Hochwasser zu schützen.
Besucherinformation
Anfahrtsbeschreibung: Tram: 1, 2, D, 71 – Burggarten U-Bahn: U1, U2, U4 – Karlsplatz / U2 – Museumsquartier
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Öffnungszeiten
14 weitere Stationen an diesem Standort
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Experiment / VorführungKann man Mikroorganismen riechen, schmecken und sehen?Thema: Gesundheit NaturwissenschaftenMikroorganismen sind allgegenwärtig und spielen eine zentrale Rolle in der Lebensmittelverarbeitung, etwa bei der Käseherstellung. Sie steuern pH-Wert, Reifung sowie den Abbau von Zucker, Fett und Eiweiß und prägen dadurch Geschmack und Textur der Produkte. Da sie „unsichtbar“ sind, werden sie mit verschiedenen Methoden sichtbar und sensorisch erfahrbar gemacht.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00 -
MitmachstationKönnen Pflanzenfarbstoffe als natürliche pH Indikatoren verwendet werden?Thema: Naturwissenschaften UmweltAnthocyane sind wichtige Pflanzenfarbstoffe. Ihre Farbgebung wird chemisch gesehen über konjugierte Doppelbindungen erzielt, welche sich je nach pH-Wert verlagern und Farbumschläge bedingen können. In diesem interaktiven Experiment wird gemeinsam getestet, welchen Einfluss gängige Haushaltslösungen mit unterschiedlichen pH-Werten auf die wässrigen Extrakte von Rotkohl aufweisen.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00 -
MitmachstationLandwirtschaft im Fokus, was zeigen die Daten?Thema: Digitalisierung UmweltDie Datenportale der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB) bieten einen kompakten, interaktiven Überblick zu unterschiedlichen Aspekten der österreichischen Landwirtschaft und des ländlichen Raums. Schauen Sie bei unserem Stand vorbei und erfahren Sie, wofür die Daten verwendet werden, wer sie nutzt und erkunden Sie mithilfe der BAB-Anwendungen den österreichischen Agrarsektor.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00
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Experiment / VorführungWann ist die Traube reif – und was sagt die Chemie dazu?Thema: Naturwissenschaften TechnikDer richtige Erntezeitpunkt entscheidet über die spätere Weinqualität. An dieser Station erfahren Sie, wie das Zusammenspiel von Zucker und Säure gemessen wird. Bestimmen Sie selbst den Zuckergehalt im Saft und den Säurewert im Wein – und entdecken Sie Wissenschaft zum Mitmachen.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 21:30 -
MitmachstationWarum gibt es fruchtfleischhaltige Apfelnektare nur auf den süd-europäischen Märkten und nicht auf dem österreichischen Markt?Thema: Gesundheit UmweltIn südlichen europäischen Ländern, wie z.B. Italien, findet man einige Apfelnektare, die aus Mark hergestellt werden. Auf dem österreichischen Markt werden jedoch nur Apfelnektare aus Apfelsaft, und nicht aus Mark (Püree), angeboten. Informieren Sie sich bei uns, warum das so ist und verkosten Sie unsere Vergleichsprodukte.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00 -
ShowprogrammWelche Technologien stecken in einem modernen Traktor?Thema: Digitalisierung TechnikModerne Traktoren sind rollende Hightech-Maschinen. An dieser Station zeigt die HBLFA Francisco Josephinum einen hochmodernen Traktor und erklärt, welche digitalen und technischen Systeme heute im Einsatz sind – von GPS-gestützter Lenkung über Sensorik bis hin zu Assistenzsystemen. Besucherinnen und Besucher erleben, wie Technologien die Landwirtschaft verändern.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00 -
Experiment / VorführungWelche neuen trendigen Getränke aus Trauben gibt es?Thema: Technik UmweltAus Weintrauben lassen sich viele Produkte erzeugen. Kosten Sie selbst die Produktvielfalt von Wein, Natural Wine und alkoholfreien Getränken aus Trauben.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00 -
AusstellungWie entsteht die artenreiche Landschaft der Alpen?Thema: UmweltDie Forschenden der HBLFA Raumberg-Gumpenstein zeigen an dieser Station, wie eine schonende Bewirtschaftung von Wiesen und Almen zur Vielfalt von Pflanzen und Tieren beiträgt. Sie erfahren, warum diese Form der Landwirtschaft unsere Erholungsräume und das Landschaftsbild erhält. Darüber hinaus können Sie sich auch über alte Nutztierrassen informieren.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00 -
Experiment / VorführungWie groß ist der sensorische Unterschied bei Milchprodukten?Thema: Gesundheit NaturwissenschaftenDas Flavour – die Gesamtheit aus Aroma, Geschmack und Textur – ist ein zentrales Kaufkriterium bei Milchprodukten. Die Sensorik bewertet Produkte wissenschaftlich mithilfe der menschlichen Sinne und nutzt dafür standardisierte Methoden. Ein Beispiel ist der Dreieckstest, bei dem Prüfer aus drei anonymisierten Proben die sensorisch abweichende Probe identifizieren.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00 -
VortragWie kommt der Fisch auf unseren Teller? Und was kann er uns über unsere Gewässer erzählen?Thema: Gesellschaft UmweltWir zeigen, wie Gewässerökologie und Aquakultur/Fischerei zusammenhängen. Mit Netzen, Befischungsequipment, Fischmodellen und Futterproben erklären wir, wie Forschung an unseren Gewässern funktioniert, wie sich Seen durch Klimawandel verändern und wie nachhaltige Fischproduktion in Österreich aussieht.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00 -
Experiment / VorführungWie können autonome Roboter die Arbeit am Hof erleichtern?Thema: Technik UmweltAutonome Roboter halten zunehmend Einzug in den landwirtschaftlichen Alltag. An dieser Station präsentiert die HBLFA Francisco Josephinum einen neu entwickelten Hofroboter, der speziell für die automatische Pflege von Reitplätzen konzipiert ist. Der Roboter erkennt seine Umgebung selbstständig, plant Fahrwege und zieht den Reitplatz vollautonom ab.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00 -
MitmachstationWie schützen wir Reben und Obstbäume nachhaltig vor Krankheiten und Schädlingen?Thema: Technik UmweltEntdecken Sie, wie moderne Forschung Obst- und Weinbau stärkt: KI-gestützte Wettermodelle prognostizieren Krankheiten und ermöglichen gezielten Pflanzenschutz. Biobasierte Wirkstoffe wirken dank Nanotechnologie besonders effizient. Alte Sorten erhöhen die genetische Vielfalt und Resilienz gegen Klimawandel und neue Erreger. Pilzwiderstandsfähige Rebsorten trotzen Mehltau. Blicken Sie selbst durchs Mikroskop!Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00 -
MitmachstationWie unterscheiden sich Emmentaler, Tilsiter und Bergkäse – und woran merkt man das mit allen Sinnen?Thema: Gesundheit NaturwissenschaftenMilch ist die Basis der Käseherstellung. Durch unterschiedliche Verarbeitungsschritte entstehen Käsesorten mit klar unterscheidbaren sensorischen Eigenschaften. Geschmacksvorlieben werden u. a. von Herkunft, Alter und Erfahrung geprägt. Kinder bevorzugen im Vergleich zu Erwachsenen oft andere Produkte, können jedoch sensorische Unterschiede zwischen gängigen Käsesorten erkennen.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00 -
MitmachstationZukunftsbilder für die Landwirtschaft in Österreich: welches Bild möchten Sie zeichnen?Thema: Gesellschaft UmweltBei dieser Mitmachstation führen wir Sie in die Landwirtschaft der Zukunft ein. Wir starten im Jetzt: Was bewegt die Landwirt:innen in Österreich, wo sehen sie Herausforderungen und Chancen? Wir wollen auch Ihre Meinung wissen: Wie sehen Sie die Landwirtschaft der Zukunft und wohin soll sie sich entwickeln? Helfen Sie uns, Ihre Ansichten und Gedanken bildlich an unserer Mitmachstation festzuhalten.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft17:00 - 23:00